6. Konfiguration und Rechte

eCom-Rechte im Überblick

Übersicht

Der Funktionsumfang des Shops wird über eine Rolle gesteuert, genau wie beim Außendienst-Client.

Für das eCom-System steht ein eigener Mitarbeiter zur Verfügung, dem eine Rolle zugewiesen werden muss. Rechte, Berechtigungen und Rollenrechte meinen dasselbe.

ECom-relevante Rechte erkennen Sie im Web-Backend am blauen Warenkorb-Symbol hinter dem Eintrag. Rechte ohne dieses Symbol wirken nicht auf den Shop.

Die Rechte steuern den Funktionsumfang des Shops, also welche Felder, Angaben und Zusatzfunktionen ein Kunde sieht. Sie steuern nicht, ob er überhaupt bestellen kann.

Wichtig: Ein Kunde mit Shop-Zugang kann immer bestellen — unabhängig von den Rollenrechten. Ein Rollenrecht, mit dem sich das Bestellen entziehen ließe, gibt es nicht. Wer nicht bestellen soll, braucht eine Sperre am Kunden. Die liegt nicht an der Rolle und kommt aus dem ERP-System — sie wird also nicht im Backend gepflegt, sondern mit den Kundendaten geliefert.

Wie sich die Sperre im Shop äußert, ist nicht, was man erwartet: Der Kunde kann die Bestellung absenden und erhält eine Bestätigung — ein Auftrag entsteht aber offenbar nicht. Beobachtet wurde außerdem, dass dieser Kunde keine Preise sieht. Einzelheiten und der Stand der Prüfung stehen auf der Seite Bestellabschluss.

Das unterscheidet die Sperre von den Sperr-Regeln, bei denen der Auftrag entsteht und nur markiert wird.

**Maßgeblich ist die Auftragssperre am Kunden. Eine Liefersperre wertet der Shop nicht aus. Die Prüfung greift erst beim Abschicken der Bestellung. Nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Sperr-Regel weiter unten, die den fertigen Auftrag markiert.

Nicht zu verwechseln mit dem Bereich AUFTRAG / Sperr-Regeln weiter unten: Diese Rechte verhindern das Bestellen nicht, sondern versehen den entstandenen Auftrag mit einer Sperre, damit er vor der Weiterverarbeitung geprüft wird.

Bereich AUFTRAG

Recht Einstellung Wirkung im Shop
AUFTRAG / Bestellvorschlag (durch DeDeNet) Checkbox Löst eine E-Mail im Namen von DeDeNet aus.
AUFTRAG / XLS Import Nein · falsche VEs als Fehler melden · falsche VEs aufrunden und melden Steuert das Einlesen von Artikeln in den Warenkorb per Excel-Vorlage. Die Auswahl legt fest, wie mit abweichenden Verpackungseinheiten umgegangen wird.

Bereich AUFTRAG / Kopf

Diese Rechte steuern die Eingabefelder im Bestellabschluss.

Recht Einstellung Wirkung im Shop
AUFTRAG / Kopf / Auftragkopf – Auftragstext extern Checkbox Schaltet im Bestellabschluss ein Textfeld für einen externen Text frei.
AUFTRAG / Kopf / Auftragkopf – Auftragstext intern Checkbox Schaltet im Bestellabschluss ein Textfeld für einen internen Text frei.
AUFTRAG / Kopf / Kommissioniertext Checkbox Schaltet im Bestellabschluss ein Textfeld für den Kommissioniertext frei.
AUFTRAG / Kopf / Kundenauftragsnummer Nein · Optional · Pflicht Feld im Bestellabschluss. Bei Pflicht muss der Kunde eine Nummer eingeben. Siehe Hinweis unten.
AUFTRAG / Kopf / Lieferadresse, Auswahl aus Datenbank Checkbox Der Kunde kann eine hinterlegte abweichende Lieferadresse aus einer Liste auswählen, sofern vorhanden.
AUFTRAG / Kopf / Lieferadresse, Erfassung einer neuen Adresse Checkbox Der Kunde kann eine Lieferadresse angeben, die nicht in den Daten hinterlegt ist — etwa für einen Messestand.
AUFTRAG / Kopf / Lieferadresse Pflicht Checkbox Es muss eine Lieferadresse ausgewählt werden.

Hinweis zur Kundenauftragsnummer: Zusätzlich zu diesem Recht gibt es unter eCom \ Einstellungen die Einstellung Kundenauftragsnummer generieren, die das Feld Ihre Bestellnummer im Warenkorb freischaltet. Wie beide zusammenwirken, ist noch nicht abschließend geklärt.

Bereich AUFTRAG / Position

Recht Einstellung Wirkung im Shop
AUFTRAG / Position / Live Preisabfrage Checkbox Ermöglicht dem Kunden, im Warenkorb eine Live-Preis-Findung durchzuführen und die Preise durch das ERP-System berechnen zu lassen. Siehe Preisfindung.
AUFTRAG / Position / Artikelhistorie Checkbox Zeigt auf der Artikel-Detailseite die letzten Käufe des Kunden zum gewählten Artikel mit Menge, Datum und Preis.

Bereich BASIS / Artikelstamm

Recht Einstellung Wirkung im Shop
BASIS / Artikelstamm / Beschreibungstexte Checkbox Zeigt auf der Artikel-Detailseite die Beschreibung, also den Artikellangtext aus dem DeDeSales-Client.
BASIS / Artikelstamm / Einheiten anzeigen Checkbox Zeigt auf der Artikel-Detailseite die Einheiten des Artikels.

Bereich AUFTRAG / Sperr-Regeln

Die Sperr-Regeln legen fest, wann ein Auftrag aus dem Shop mit einer Auftragssperre versehen wird. Ein gesperrter Auftrag wird an das ERP-System übermittelt, muss dort aber manuell bearbeitet beziehungsweise freigeschaltet werden.

Die Wirkung ist bei allen Regeln dieselbe; sie unterscheiden sich nur im Auslöser.

Recht Auslöser
AUFTRAG / Sperr-Regeln / Aufträge grundsätzlich mit Auftragssperre versehen jeder Auftrag
AUFTRAG / Sperr-Regeln / Angebrochene Mengen der Auftrag enthält angebrochene Mengen
AUFTRAG / Sperr-Regeln / Interne Kopfnotiz vorhanden im Auftragskopf ist eine interne Notiz erfasst
AUFTRAG / Sperr-Regeln / Kopfrabatt ein Kopfrabatt ist gesetzt
AUFTRAG / Sperr-Regeln / Mindestbestellwert nicht erreicht der Mindestbestellwert ist nicht erreicht
AUFTRAG / Sperr-Regeln / Positions-Rabatt eine Position trägt einen Rabatt
AUFTRAG / Sperr-Regeln / Preis auf 0,00 geändert ein Positionspreis wurde auf 0,00 geändert
AUFTRAG / Sperr-Regeln / Preis manuell geändert ( > 0 ) ein Positionspreis wurde manuell geändert

Bereich STATISTIK / Belege

Diese Rechte steuern, welche Belegarten dem Kunden im Shop zur Verfügung stehen. Ein Menüeintrag erscheint nur, wenn das Recht gesetzt ist und Belege dieser Art vorliegen. Siehe Belege.

Die Rechte für Offene Posten und Rückstände liegen direkt unter STATISTIK, die übrigen unter STATISTIK / Belege. Jedes Recht steuert den gleichnamigen Menüeintrag.

Hinweis: Im selben Bereich stehen auch Angebote und Inventuren. Beide tragen kein Warenkorb-Symbol und wirken nicht auf den Shop. Voraussetzung ist, dass die Belege aus dem ERP-System geliefert werden.

Recht
STATISTIK / Offene Posten
STATISTIK / Rückstände
STATISTIK / Belege / Aufträge
STATISTIK / Belege / Gutschriften
STATISTIK / Belege / Kontrakte
STATISTIK / Belege / Lastschrift
STATISTIK / Belege / Lieferscheine
STATISTIK / Belege / Rechnungen

Die Belege erreicht der Kunde über das Benutzersymbol in der Kopfzeile. Siehe Belege.

Einstellungen im Überblick

Übersicht

Die Einstellungen unter eCom \ Einstellungen bestimmen das Verhalten des Shops.

Sie wirken ausschließlich auf das eCom-System und lassen den DeDeSales-Client unberührt.

Änderungen werden erst nach einer Datenbereitstellung wirksam.

Artikelanzeige

Einstellung Typ Wirkung
Artikel ohne Bestand nicht anzeigen Checkbox Es werden nur Artikel angezeigt, die einen Lagerbestand haben. Häufige Ursache für scheinbar fehlende Artikel.
Artikelbemerkungen anzeigen Checkbox Zeigt Bemerkungen zum Artikel an.
Nächsten Termin anzeigen Checkbox Ohne Wirkung im neuen Shop. Die Einstellung gehört zur Ansprechpartner-Liste der Kontaktmaske, die bewusst nicht umgesetzt wurde. Siehe Hauptseite.
Produkteigenschaften anzeigen Checkbox Schaltet auf der Artikel-Detailseite den Reiter mit EAN, Größe und Gewicht ein oder aus. Nicht zu verwechseln mit frei gepflegten Artikelattributen — die steuert sie nicht.
Standardsortierung Auswahl Sortierung der Artikelliste im Auslieferungszustand. Werte: Sortierung Artikelnummer Bezeichnung (Standard), Artikelnummer Bezeichnung, Bezeichnung Artikelnummer, Relevanz Artikelnummer, Lagerbestand aufsteigend, Lagerbestand absteigend.
Warengruppen ausblenden Checkbox Blendet die Warengruppen im Shop aus, sofern sie gepflegt sind. Verhindert doppelte Anzeigen, wenn zusätzlich Auftragsvorlagen für eCom vorhanden sind.

Artikelstatus anzeigen

Der Artikelstatus kommt aus den Artikeldaten und steuert die Anzeige im Shop. Die Einstellung wirkt im Hintergrund; eine eigene Statusanzeige gibt es im Standard nicht.

Von den Statuswerten, die DeDeSales kennt, sind im Shop nur zwei wirksam:

Wert Wirkung im Shop
Matrix Der Artikel öffnet die Matrixerfassung statt des normalen Mengenfelds. Siehe Matrixerfassung.
Gesperrt Der Artikel ist nicht bestellbar. Er lässt sich auch nicht über Alle übernehmen in den Warenkorb legen.

Gesperrt wirkt dabei binär: Der Shop unterscheidet nicht zwischen den feineren Varianten GesperrtNurRetoure und GesperrtAuftragUndRetoure.

Die übrigen Werte — Standard, Auslaufartikel, Neu, NeuHinweis, Displaybestückung und die beiden genannten Gesperrt-Varianten — haben im eCom-Shop keine Wirkung. Sie stammen aus DeDeSales und spielen nur dort eine Rolle.

Hinweis: Verlassen Sie sich für Hervorhebungen im Shop nicht auf den Artikelstatus. Farbige Marker wie Fokusartikel oder Topseller kommen aus Ja-Nein-Feldern des Artikelstamms, nicht aus dem Status. Siehe Artikel-Übersichtsseite.

Lagerbestand anzeigen

Steuert, ob und wie der Lagerbestand am Artikel erscheint. Die Anzeige ist eine kleine Pille neben dem Artikel, mit einem Tooltip beim Überfahren mit der Maus.

Wert Pille Tooltip
Nein keine Anzeige —
Ampel nur farbig, ohne Zahl Auf Lager, nicht auf Lager oder ein Hinweis, dass keine Information vorliegt
Absolut grau mit der Zahl —
Beides farbig mit der Zahl bei einer Zahl das Wort Lagerbestand, sonst der Hinweis auf die fehlende Information

Wenn kein Bestand geliefert wird

Hier unterscheiden sich die beiden Werte mit Zahl:

Wert ohne Bestandsdaten
Absolut keine Pille — die Anzeige entfällt ganz
Beides Pille in Grau mit dem Text k.A.

Der Unterschied liegt also darin, wie deutlich der fehlende Bestand gezeigt wird: Bei Absolut bleibt die Stelle einfach leer, bei Beides steht dort ausdrücklich k.A.

Was die Farben bedeuten

Farbe Bedingung
grün Bestand größer als 0
rot Bestand 0 oder kleiner
grau kein Bestand geliefert

Es gibt keinen Schwellwert: Schon ein einziges Stück färbt die Pille grün.

KIP anzeigen

Zeigt kundenindividuelle Preise an. Die Einstellung bestimmt zugleich, welcher Hinweistext dem Kunden zu den Preisen angezeigt wird. Intern trägt sie die Bezeichnung EComKIP.

Einstellung Hinweistext Darstellung
nicht gesetzt „Listenpreise! Ihr Kundenpreis wird bei der Faktura errechnet." roter Rahmen
gesetzt „Bei allen Preisen handelt es sich um Netto Listenpreise." schlichter grauer Kasten ohne Rahmen

Noch zu klären: Ob diese Hinweistexte nach einer Live-Preis-Abfrage ausgeblendet werden. Beschrieben ist es so, beobachtet wurde jedoch, dass der Text im Warenkorb stehen bleibt.

Frachtkosten Artikel

Artikelnummer des Frachtkostenartikels. Werden Frachtkosten berechnet, erscheinen sie über diesen Artikel als eigene Zeile im Warenkorb.

Der Betrag selbst stammt nicht aus dieser Einstellung, sondern aus der Werteliste Frachtkosten des Mandanten. Siehe Bestellabschluss.

Mindestbestellwert aus Debitor anwenden

Soll im Bestellabschluss der Mindestbestellwert des Debitors gelten statt des Mandantenwerts.

Noch zu klären: Für den Vorrang des Debitor-Werts prüft der Shop zwei andere Bedingungen — Benutze Mindestbestellwert anstatt Frachtfreigrenze am Mandanten und die Rückfrage-Einstellung Mindestauftragswert auf Auftrag blockieren. Dieser Haken war dabei nicht darunter. Ob er an anderer Stelle wirkt, ist offen. Im Normalfall gilt der Mindestbestellwert aus dem Reiter eCom des Mandanten. Siehe Bestellabschluss.

Gutscheineingabe

Steuert, ob der Kunde im Warenkorb ein Feld zur Eingabe eines Gutscheincodes erhält.

Hinweis: Diese Einstellung wirkt unabhängig von der Gutscheinverwaltung unter eCom \ Gutscheinverwaltung. Ohne die Eingabemöglichkeit kann ein angelegter Gutschein nicht eingelöst werden.

Bestellung und Lieferung

Einstellung Typ Wirkung
Kundenauftragsnummer generieren Checkbox Schaltet im Warenkorb das Feld Ihre Bestellnummer frei.
Lieferausgang am Tag der Bestellung Uhrzeit Legt fest, bis wann eine Bestellung eingehen muss, damit sie am selben Tag bearbeitet wird.
Liefertermineingabe Auswahl Drei Werte: Nein (Standard), Optional, Pflicht. Achtung: Auch bei Nein erscheint das Feld im Shop. Nicht verwechseln mit dem Liefertermin-Recht der Rolle, das fünf Werte kennt und zum Vertriebsclient gehört. Siehe Bestellabschluss.

Zugang und Registrierung

Einstellung Typ Wirkung
Kunde muss bei Erstanmeldung Kennwort ändern Checkbox Erzwingt die Änderung des Kennworts bei der ersten Anmeldung.
Neukundenregistrierung ohne PLZ Feld Checkbox Im Formular Noch kein Kunde ist keine Postleitzahl erforderlich.
Registrierung ohne PLZ Feld Checkbox Bei Zugang anfordern ist keine Postleitzahl erforderlich.
Noch kein Kunde Checkbox Haken gesetzt: der Button Noch kein Kunde erscheint und löst eine E-Mail mit den Daten des Interessenten aus. Haken entfernt: es gibt nur den Button Noch kein Zugang. Der Bereich lässt sich über den Textbaustein Noch kein Zugang – Hinweis textlich erweitern.

Kennwortstärke

Legt die Anforderungen an das Kennwort des Kunden fest.

Wert Anforderung
Bitte einen Wert auswählen… Standard — keine Anforderung
Buchstaben und Zahlen Buchstaben und Zahlen müssen enthalten sein
Buchstaben, Zeichen und Zahlen Buchstaben, Sonderzeichen und Zahlen müssen enthalten sein

Darstellung und Kommunikation

Einstellung Typ Wirkung
Shopbetreiber Auswahl Kunde, dessen Name in der Kopfzeile des Shops neben dem Logo erscheint. Ohne Angabe bleibt die Stelle in manchen Bereichen leer.
Bestellmail zusätzlich per CC an zuständige Mitarbeiter versenden Checkbox Die Bestellbestätigung geht zusätzlich per CC an den dem Kunden zugeordneten Mitarbeiter. Der Kunde erhält sie ohnehin.

Default-Sprache

Sprache, die als Rückfalloption verwendet wird, wenn sich ein Kunde mit einer Kultur anmeldet, für die keine Sprachlizenz vorliegt.

Voraussetzung ist, dass für die gewählte Kultur Artikeltexte und Warengruppentexte vorhanden sind.

CSS

Freitextfeld für die Farbgebung des Shops. Die Farben werden als CSS-Variablen in HSL-Notation hinterlegt.

:root {
    --primary: hsl(215 100% 25%);
    --primary-soft: hsl(215 100% 94%);
    --secondary: hsl(211 100% 40%);
    --accent: var(--primary);

    --primary-foreground: hsl(0 0% 100%);
    --secondary-foreground: hsl(0 0% 100%);
    --accent-foreground: var(--primary-foreground);
    --primary-soft-foreground: var(--primary);

    --ring: var(--primary);
}
Variable Bedeutung
--primary Hauptfarbe des Shops, etwa für Schaltflächen und aktive Elemente
--primary-foreground Schrift- und Symbolfarbe auf der Hauptfarbe
--primary-soft aufgehellte Variante der Hauptfarbe, für Flächen und Hervorhebungen
--primary-soft-foreground Schriftfarbe auf der aufgehellten Fläche
--secondary Zweitfarbe
--secondary-foreground Schriftfarbe auf der Zweitfarbe
--accent Akzentfarbe
--accent-foreground Schriftfarbe auf der Akzentfarbe
--ring Farbe des Fokusrahmens bei Tastaturbedienung
--shop-hintergrund Farbe des Seitenhintergrunds; im Auslieferungszustand var(--primary-soft)
--verlauf-warm warmer Endpunkt des Hintergrundfarbverlaufs; zeigt auf --shop-hintergrund
--verlauf-kalt kalter Endpunkt des Hintergrundfarbverlaufs; zeigt ebenfalls auf --shop-hintergrund

Die HSL-Notation lautet hsl(Farbwinkel Sättigung Helligkeit). Im Beispiel ist 215 ein Blauton, 100% die volle Sättigung und 25% eine dunkle Ausprägung. Für eine hellere oder dunklere Variante derselben Farbe genügt es daher, den letzten Wert zu ändern.

Seitenhintergrund

Hinter der Seite liegt eine Farbfläche, die technisch als Farbverlauf mit zwei Endpunkten aufgebaut ist — --verlauf-warm und --verlauf-kalt.

Beide Endpunkte zeigen auf dieselbe Variable:

--shop-hintergrund: var(--primary-soft);
--verlauf-warm: var(--shop-hintergrund);
--verlauf-kalt: var(--shop-hintergrund);

Daraus folgt zweierlei:

Kein sichtbarer Verlauf Beide Endpunkte tragen denselben Wert. Der Hintergrund ist einfarbig.
Der Hintergrund folgt der Hausfarbe Über --primary-soft — wer die Hauptfarbe umstellt, bekommt den passenden hellen Hintergrund von allein.

Einen anderen Hintergrund setzen: eine Zeile im Feld CSS genügt.

:root {
    --shop-hintergrund: hsl(0 0% 100%);
}

hsl(0 0% 100%) ist Weiß: Sättigung 0%, Helligkeit 100%.

Einen echten Verlauf erzeugen: --verlauf-warm und --verlauf-kalt einzeln auf zwei verschiedene Farben setzen und --shop-hintergrund unberührt lassen. Eine Einstellung im Backend gibt es dafür nicht — es läuft immer über das Feld CSS. Beispiel:

:root {
    --verlauf-warm: hsl(27 87% 94%);
    --verlauf-kalt: hsl(215 100% 94%);
}

var(--primary) bedeutet, dass die Variable denselben Wert wie die Hauptfarbe übernimmt. Wer nur eine Farbe anpassen möchte, ändert --primary und --primary-soft; der Rest folgt automatisch.

Achtung: Achten Sie auf ausreichenden Kontrast zwischen einer Farbe und ihrer zugehörigen -foreground-Farbe, damit Texte lesbar bleiben.

Marketing-Container

Übersicht

Container sind die Werbeflächen des Shops. Im Alltag auch Banner, Werbebanner oder Aktionsfläche genannt.

Über sie weisen Sie Ihre B2B-Kunden auf besondere Auftragsvorlagen, Neuheiten und ähnliches hin.

Ein Container besteht aus:

Container-Typen

Es gibt drei Container-Typen:

Typ Inhalt
Bild nur ein Bild
Bild mit Text Bild und Text, Bild zuerst
Text mit Bild Text und Bild, Text zuerst

Wie Bild und Text angeordnet werden, hängt vom Bereich ab:

Typ im Float-Bereich im Slider
Bild mit Text Text rechts neben dem Bild Text unten im Bild
Text mit Bild Text links neben dem Bild Text oben im Bild

Der Unterschied zwischen den beiden Typen ist also die Reihenfolge: Im Float-Bereich stehen Bild und Text nebeneinander, im Slider übereinander — und der Typ bestimmt, was zuerst kommt.

Der Text lässt sich über eine Werkzeugleiste formatieren.

Platzbedarf der Text-Typen

Ein Container vom Typ Bild mit Text oder Text mit Bild belegt im Float-Bereich eine Doppelkachel, also zwei der vier Spalten. Das Bild darin bleibt genauso groß wie in einer einfachen Kachel — es nimmt die eine Hälfte der Doppelkachel ein, der Text die andere.

Breite der Kachel Breite des Bildes darin
einfache Float-Kachel 300 Pixel 298 Pixel
Float-Kachel mit Text 616 Pixel 298 Pixel — identisch

Das ist so gewollt: Alle Bilder einer Reihe stehen dadurch pixelgenau gleich breit nebeneinander.

Für die Bildpflege heißt das: Die Typen mit Text brauchen kein größeres Bild.

Die Container-Übersicht

Unter eCom \ Container listet eine Tabelle alle angelegten Container. Darüber liegt Neuen Container anlegen.

Spalte Bedeutung
Bezeichnung frei vergebener Name, dient nur der Wiedererkennung im Backend
Position Bereich, in dem der Container erscheint. Es gibt genau zwei: Startseite oben und Startseite unten
Kultur Sprache, für die der Container gilt, etwa de-DE. In einem mehrsprachigen Shop pflegen Sie den Container je Sprache
Priority Reihenfolge innerhalb der Position
Typ Bild, Bild mit Text oder Text mit Bild
Linktyp Kein, Artikel, Warengruppe, Auftragsvorlage oder Externe Url
Link das Ziel des Linktyps — Artikelnummer, Warengruppennummer oder URL
Von / Bis Anzeigezeitraum. Bleiben die Felder leer, gilt keine zeitliche Begrenzung
Status Steuert, ob der Container im Shop erscheint. Siehe unten

Hinweis: Die Priorität wirkt innerhalb einer Position. Mehrere Container mit derselben Priorität sind möglich — dann entscheidet das System über die Reihenfolge.

Status

Status Im Shop sichtbar
Freigegeben ja
In Bearbeitung nein
Abgeschlossen nein
Gelöscht nein

Wichtig: Nur Freigegeben erscheint im Shop. Ein Container, der nicht auftaucht, obwohl Bild und Position stimmen und die Daten bereitgestellt sind, steht in der Regel auf einem anderen Status.

Der Status wirkt damit zugleich als Archiv: Abgelaufene Aktionen können Sie auf Abgeschlossen setzen, statt sie zu löschen — sie bleiben in der Liste und lassen sich später wieder freigeben.

Steuerung eines Containers

Eigenschaft Bedeutung
Priorität Legt fest, an welcher Stelle der Container angezeigt wird. 1 = als erstes.
Kunden Soll der Container nur bei bestimmten Kunden erscheinen, wählen Sie hier eine Kundenliste aus.
Linktyp Legt fest, was beim Klick auf den Container passiert. Siehe unten.

Linktypen

Linktyp Verhalten
Kein Es passiert nichts, da kein Linktyp zugewiesen ist.
Artikel Verlinkt auf eine eingegebene Artikelnummer.
Warengruppe Verlinkt auf eine ausgewählte Warengruppe.
Auftragsvorlage Verlinkt auf eine ausgewählte Auftragsvorlage. Die Vorlage und die Artikel darin müssen für eCom freigeschaltet sein.
Externe URL Verlinkt auf eine externe Seite, zum Beispiel Ihre Homepage.

Darstellungsarten

Es gibt zwei Positionen: Startseite oben und Startseite unten. Weitere Bereiche stehen nicht zur Verfügung.

Über den Unterpunkt Positionen legen Sie je Position fest, wie die Container dort dargestellt werden. Zur Auswahl stehen Slider und Float.

Beide Positionen sind dabei frei belegbar: Sie können oben einen Slider und unten einen Float-Bereich einrichten, aber ebenso umgekehrt oder zweimal dieselbe Darstellungsart. Die Position legt nur fest, wo der Bereich liegt, nicht wie er aussieht.

Beim Slider entscheidet zusätzlich das Anzeige Intervall, wie der Bereich aussieht — es steuert nicht nur das Tempo, sondern die Darstellung:

Float Slider ohne Autoplay Slider mit Autoplay
Anzeige Intervall entfällt 0 größer als 0
Sichtbar mehrere Kacheln nebeneinander, bei voller Zeile automatischer Umbruch mehrere Karten nebeneinander, alle gleich hoch immer nur ein Bild, das nach der eingestellten Zeit weiterblättert
Mehrere Container von links nach rechts gestapelt mehrere Karten gleichzeitig sichtbar, Blättern über Pfeile immer nur eine Karte sichtbar, automatischer Wechsel, darunter eine Punktleiste
Anzeigefläche 298 × 298 Pixel je Kachel (vier Spalten bei 1248 Pixel Inhaltsbreite) Karten sind 315 Pixel hoch, die Breite richtet sich nach dem Bild 1248 × 416 Pixel

Wichtig: Das Anzeige Intervall gehört zur Position, nicht zum einzelnen Bild — es gilt für alle Container dieser Position. Wird es später geändert, ändert sich damit auch das benötigte Bildformat.

Automatischer Wechsel im Slider

Ob der Slider von allein weiterblättert, steuert das Feld Anzeige Intervall. Es erscheint nur, wenn als Art der Anzeige Slider gewählt ist.

Der Wert wird in Millisekunden angegeben: 3000 sind drei Sekunden.

Wert Verhalten
0 Kein automatischer Wechsel. Mehrere Karten stehen nebeneinander, der Anwender blättert über die Pfeile weiter.
größer als 0 Der Slider wechselt nach der angegebenen Zeit automatisch zum nächsten Container. Das Bild steht während dieser Zeit, es läuft nicht durch.

Die Zeit gilt je Bild, nicht für den ganzen Durchlauf. Bei drei Containern und 3000 steht jedes Bild drei Sekunden, ein vollständiger Umlauf dauert also neun Sekunden.

Navigation im Slider

Welches Bedienelement erscheint, hängt am Anzeige Intervall:

Anzeige Intervall Bedienelement
0 Pfeile links und rechts am Slider
größer als 0 Punktleiste unter dem Slider

Wann der automatische Wechsel aussetzt

Situation Verhalten
Maus liegt über dem Slider Der Slider hält an, solange der Zeiger dort liegt. Dasselbe gilt bei Tastaturfokus.
Anwender klickt einen Punkt der Punktleiste an Der Slider stoppt dauerhaft auf diesem Bild.

Wichtig: Nach einem Klick auf die Punktleiste läuft der Slider nicht wieder von allein an. Weiterschalten geht dann nur noch über die Punkte. Das ist beabsichtigt.

Wichtig: Sind keine Container-Bilder gepflegt, werden die Bereiche ausgeblendet. Der Kunde sieht dann keine Startseite, sondern landet nach der Anmeldung direkt auf der Artikel-Übersichtsseite. Wer die Startseite als Einstieg möchte, muss also mindestens einen Container mit Bild pflegen.

Beschneidung im Float-Bereich

Im Float-Bereich füllt das Bild die Höhe der Kachel aus. Enthält eine Nachbarkachel viel Text, wird die ganze Reihe höher — das Bild wird dann links und rechts angeschnitten.

Das gilt nur für den Float-Bereich. Im Slider wird nicht beschnitten, dort ist das Bild immer vollständig zu sehen.

Empfehlung für die Bildpflege: quadratisch 900 × 900 Pixel, Motiv mittig und mit seitlichem Rand, damit ein Anschnitt nichts Wesentliches abschneidet.

Empfohlene Bildgrößen

Als Faustregel gilt: Für den Slider eher breite Bilder, für den Float-Bereich quadratische.

Technisch dahinter steht: Bilder werden grundsätzlich vollständig eingepasst. Beschnitten wird nur dort, wo das Bild eine Fläche ausfüllen soll:

Fläche Verhalten bei abweichendem Seitenverhältnis
Float-Kachel Beschnitt — seitlich, das Bild füllt die Kachel
Hintergrundbild der Anmeldeseite Beschnitt — seitlich
Slider, beide Varianten kein Beschnitt, stattdessen Leerstreifen
Bereich Empfohlene Bildgröße Anzeigefläche Beschnitt
Float-Kachel 900 × 900 Pixel (1:1) 298 × 298 Pixel ja — das Bild füllt die Kachel vollständig
Slider ohne Autoplay mindestens 630 Pixel hoch, Seitenverhältnis zwischen etwa 1:1 und 2,3:1 — zum Beispiel 945 × 630 Karten 315 Pixel hoch, Breite nach Bild, höchstens 720 Pixel nein
Slider mit Autoplay 1500 × 500 Pixel (3:1) 1248 × 416 Pixel nein — stattdessen Leerstreifen bei abweichendem Verhältnis

Beim Slider ohne Autoplay sind die Karten nicht gleich breit, sondern gleich hoch: 315 Pixel. Die Breite ergibt sich aus dem Bild. Deshalb entsteht hier weder Beschnitt noch Leerstreifen — unabhängig vom Seitenverhältnis.

Die einzige Grenze ist die maximale Kartenbreite von 720 Pixel. Bei 315 Pixel Höhe entspricht das etwa 2,3:1. Breitere Bilder — etwa Banner im Verhältnis 4:1 — stoßen an diese Grenze und bekommen wieder schmale Streifen oben und unten.

Beim Slider mit Autoplay ist die Fläche dagegen fest auf 3:1 eingestellt. Das Bild wird hineingepasst, nicht beschnitten — weicht sein Verhältnis ab, entstehen Leerstreifen:

Bild Folge
höher als 3:1 Leerstreifen links und rechts
breiter als 3:1 Leerstreifen oben und unten

Deshalb die Empfehlung 1500 × 500: Sie trifft das Verhältnis der Anzeigefläche genau.

Grundregel für alle Bilder: Wo nicht beschnitten wird, macht ein größerer Rahmen das Bild nicht größer — nur ein passendes Seitenverhältnis füllt den Rahmen aus. Weicht das Verhältnis ab, entstehen Leerstreifen an den Seiten oder oben und unten.

Weitere Bildmaße im Shop

Hintergrundbild der Anmeldeseite

Wert
Empfohlene Bildgröße 1400 × 1400 Pixel (1:1)
Anzeigefläche rund 686 × 711 Pixel bei 1400 Pixel Fensterbreite, also nahezu quadratisch
Beschnitt ja, seitlich — Motiv mittig halten

Formular und Bild liegen in einer gemeinsamen Karte. Diese ist auf 1248 Pixel begrenzt, das Bild nimmt 55 Prozent davon ein — die Anzeigefläche wächst also mit dem Fenster, bleibt aber nahezu quadratisch.

Wichtig: Unter 992 Pixel Bildschirmbreite — also auf Smartphone und Tablet — wird das Bild ausgeblendet. Es darf deshalb keine Information enthalten, die zur Anmeldung nötig ist.

Logo des Betreibers

Wert
Empfohlene Bildgröße etwa 290 Pixel hoch, Breite beliebig bis maximal 380 Pixel
Format PNG mit transparentem Hintergrund
Angezeigt wird es 144 Pixel hoch auf der Anmeldeseite, 56 Pixel hoch in Kopf- und Fußzeile

Das Logo wird nie beschnitten, aber auch nie vergrößert. Ein zu kleines Logo wirkt auf der Anmeldeseite unscharf — dort hilft nur eine größere Bilddatei, nicht eine Änderung der Darstellungsgröße.

Kennzeichnung KI-generierter Bilder

Ab Version 19 kann ein Bild als mit KI erstellt gekennzeichnet werden. Der Shop blendet dann automatisch einen Hinweis über dem Bild ein.

Gekennzeichnet wird am Container selbst, mit dem Haken Bild ist KI generiert. Siehe die Backend-Anleitung Bilder als KI-generiert kennzeichnen.

Beschreibung
Aussehen graue, halbtransparente Pille mit weißer Schrift AI GENERATED
Größe rund 90 × 19 Pixel
Position obere rechte Ecke, 8 Pixel Abstand

Im Slider wandert der Hinweis an den unteren Rand, wenn der Text oben auf dem Bild liegt — also beim Container-Typ Text mit Bild.

Wichtig: Der Hinweis richtet sich nach der Anzeigefläche, nicht nach dem Bild. Füllt das Bild die Fläche nicht aus — etwa ein quadratisches Bild im 3:1-Autoplay-Slider —, steht er am Rand der Fläche und damit deutlich neben dem Bild. In den Float-Kacheln, wo das Bild die Kachel ausfüllt, liegt er dagegen auf dem Bild.

Wo der Hinweis erscheint:

Wo bewusst nicht: am Logo in Kopf- und Fußzeile. Dort ist das Logo nur 56 Pixel hoch, der Hinweis wäre breiter als das Logo selbst.

Wichtig für die Bildauswahl: In der oberen rechten Ecke sollte im Motiv nichts Wichtiges stehen — der Hinweis liegt darüber.